Das Mittelalter war bekanntermaßen eine schwierige Zeit. Es gab weniger Nahrung, schlechte Infrastruktur und der Lebensstandard war sehr niedrig. Trotzdem möchte man gerne mehr erfahren über die einzigartigen Bräuche und Kulturen, die es damals gab. Hier sind nur einige interessante Fakten aus dieser Zeit.

Tiere vor Gericht

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Heutzutage findet man natürlich nur Menschen, die vor ein Gericht gestellt werden. Im Mittelalter kam es jedoch auch vor, dass Tiere vor Gericht geladen wurden. Wenn ein Tier das Gesetz gebrochen hatte, musste es vor Gericht gehen.

Schweine waren in dieser Hinsicht besonders berüchtigt. Es gab Anklagen, in denen sie beschuldigt wurden, Körperteile von Kindern zu fressen und wurden sogar zum Tode verurteilt.

Männermode

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Im Mittelalter war die richtige Kleidung besonders wichtig. Die Kleidung reflektierte den Reichtum eines Mannes und seinen sozialen Status. Ein Detail waren lange Schuhe – je länger die Schuhe, desto reicher seine Besitzer.

Hochzeit

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Menschen damals heirateten nicht aus Liebe. Eine Hochzeit war ein politischer oder sozialer Vertrag. Frauen hatten kein Recht, ihren eigenen Willen auszudrücken. Sobald ein Junge oder Mädchen die Pubertät erreichte, waren sie bereits heiratsfähig.

Außerdem gab es damals keine Hochzeitszeremonie. Paare konnten einfach gegenseitig zustimmen, dass sie jetzt verheiratet waren und so gab es Hochzeiten in Pubs, auf offener Straße oder sogar im Bett.

Glattrasiert

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Heutzutage zupfen Frauen ihre Augenbrauen und richten ihre Wimpern her, um sich so schön wie möglich zu machen. Doch das war im Mittelalter nicht so. Damals war die Stirn der Hauptgesichtspunkt. Um diesen Bereich also zu akzentuieren, entfernten Frauen ihre Augenbrauen und sogar Wimpern.

Sind das nicht merkwürdige Bräuche? Damals waren sie jedoch normal. Wenn Sie Bücher über das Mittelalter lesen, finden Sie garantiert noch mehr merkwürdige Bräuche und Kulturen, von denen Sie noch nie gehört haben.